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Mauern mit. eingehauenen Bildern bedeckt. Jeden Hofumgicbt ein Säulengang von weifsen, künstlich in einan-der gefugten Steinen, und an jedem äufsersten Ende desLabyrinths steht eine vierzig Orgien hohe Pyramide,in deren Steine grofse Thiere eingegraben sind. Einunterirdischer Gang fuhrt in das Innere derselben.
Indessen, so grofs das Labyrinth auch ist, SO149erregt der See Möris, in dessen Nähe das Labyrintherbaut ist, doch noch mehr Bewundrung. Er hateinen Umfang von dreytausend sechshundert Stadien,welche sechzig Schönien, oder der ganzen Breite vonAegypten dem Meere entlarigs, gleich sind. DieLänge des See's erstreckt sich von Norden nach Süden,und seine Tiefe beträgt dort, wo er am tiefsten ist,fünfzig Orgien. Dafs er mit Händen gemacht und ge-graben ist, lehrt sein Anblick. Denn in seiner Mittestehen zwey Pyramiden, welche jede noch fünfzigOrgien über dem Wasser hervorragen, so wie sieauch eben so tief unter dem Wasser reichen, und aufbeyden sieht man einen steinernen Kolossen, der aufeinem Sessel sitzt. Die Pyramiden sind also in allemhundert Orgien hoch, und dies macht eine Stadievon sechs Plethern aus. •*) Das Wasser in dem Seeentsteht nicht an dem Orte selbst, da diese Gegendüberall schrecklich dürre ist. Man hat daher einenArm des Nils hineingeleitet, der das Wasser sechsMonate lang herein, und sechs Monate lang wiederhinaus führt. Die sechs Monate, über welche er
f) Denn die Orgie hält sechs Fufs oder vier Ellen, derFufs vier, und die Elle sechs Handbreiten.