atf3
zehnten Ahnherrn einen GoLt nannte, verfuhren die Prie-ster eben so mit ihm, wie sie mit mir verfuhren, daich die meinigen nicht angab. Sie führten mich in eingrofses Haus, und zeigten mir dort hölzerne Kolossen,grade so viele, wie sie vorher Menschenalter aufgezählthatten. Denn jeder Oberpriester läfst dort noch beyseinen Lebzeiten sein Bildnifs hinstellen. Diese zeigtenmir die Triester alle einzeln bis auf den letzten, undbewiesen mir immer aus dem Gesichte des Letztver-storbenen selbst, wie jedesmal der Sohn auf den Vaterfolgte. Als Hekatäus ihnen seine Abstammung erzählte,und als seinen sechszehnten Vorfahren einen Gottnannte, zählten sie, weil sie nicht zugeben wollten,dafs ein Mensch von einem Gotte abstammte, die ihrigedagegen auf und sagten ihm, wie alle diese Kolossennur Tiromis *) wären, die von Tiranas abstammten undgiengen auf diese Weise die dreyhundert und vierzigKolossen mit ihm durch, ohne weder einen Gott nocheinen Heroen als ihren Ahnherrn anzugehen.i44 Auf diese Weise zeigten sie, wie diese Kolossen dieBilder Ton lauter l'iromis und von den Göttern sehrentfernter Wesen wären. Vor diese^. Menschen hättenGötter über Aegypten geherrscht, ohne jedoch mit denMenschen Umgang zu haben. Einer von ihnen hätteimmer regiert, und der letzte von diesen Königen wäreOrus, der Sohn des Oairis, gewesen, den die HellenenApollon nennen. Dieser hätte zuletzt über Aegyptengeherrscht , nachdem er den Typhon vom Throne
*) Piromis bedeutet in Hellenisoher Sprache soviel wie gutund schön.