Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
262
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Ten und Schildriemen zernagten, so dafs sie am folgen-den Tage, von allen Waffen entblöfst, die Flucht er-griffen und viel Volks verloren. Und noch steht einesteinerne Bildsäule dieses Königs im Tempel des He-phaistus mit einer Maus auf der Hand und mit folgen-der Innschrift :Wer mich ansieht, der furchte dieGötter."

So w^it erzählen die Aegypter und ihre Priester^*-die Geschichte des Landes, und zeigen, wie seit demersten Könige bis auf diesen Priester des Hephaistus,der zuletzt herrschte, dreyhundert und ein und dreyisigMenschenalter verilossen sind, während denen eben soviele Oberpiiester und Könige waren. DreyhundertMenschenalter machen zehntausend Jahre aus ; denndre.y Menschenalter sind jedesmal hundert Jahre, unddie übrigen ein und drey'fsig Menschenalter betragentausend dreyhundert und vierzig Jahre. Während die-ser eilftausend dreyhundert und vierzig Jahre, soll sichihnen nie ein Gott unter menschlicher Gestalt gezeigthaben, und eben so wenig unter der Regierung der fol-genden Aegyptischen Könige. Aber viermal soll dieSonne in dieser Zeit die Stelle ihres Aufgangs verän-dert haben, und zweymal da aufgegangen seyn, wosie nun untergeht, und zweymal untergegangen seyn,wo sie nun aufgeht, und dies soll weder auf die Er-scheinungen am Lande und am Strome, noch auf dieKrankheiten und die Sterblichkeit in Aegypten, vonirgend einem Einflüsse gewesen seyn.

Als in einer früheren Zeit der Dichter IIekatäus'45zu Theben seine Vorfahren angab, und als seinen sechs-