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mit schön in den Stein gehauenen Bildern geschmückt,und man sieht tausenderley Verzierungen an einer jedenderselben, aber diese übertreffen doch alles Uebrige.
Unter diesem Könige soll bey einer grofsen Stok-kung im Geld-Umlauf das Gesetz gegeben worden seyn,dafs man seinem Gläubiger den Leichnam seines Vaterszum Unterpfand geben, und dafs der Gläubiger sogarüber die ganze Begräbnifsstäte seines Schuldners Ge-walt hahen sollte. Hätte einer dies Unterpfand gege-ben, und wollte auch dagegen das Geld nicht wiederzurück geben, so sollte dieser und alle seine Nachkom-men bey ihrem Tode weder in ihrer väterlichen nochin irgend einer andern Gruft begraben werden können.
Da Asychis alle seine Vorgänger übertreffen wollte,liefs er sich als Denkmal eine Pyramide aus Backstei-nan bauen, und folgende Worte in den Stein ein-graben: „Würdige mich nicht gegen die steinernen„Pyramiden herab. Denn ich bin soweit über sie erha-„ben, wie Zeus über die übrigen Götter. Man stiefs„einen Stab in den See, und den Lehmen, der an dem„Stabe hängen blieb, sammlete man und verfertigte Zie-„gel daraus. So ward ich erbaut."
Nach dem Asychis soll ein blinder Mann, Namens'37Anysis, aus einer Stadt, welche ebenfalls Anysis heifst,geherrscht haben. Unter seiner Regierung kamen dieAethiopen unter der Anführung ihres Königes Sabakusnach Aegypten, und als der blinde König in die nie-dern Gegenden floh, beherrschte Sabakus das Landfünfzig Jahre lang. Das merkwürdigste, was er wäh-rend derselben vornahm, war die Erhöhung der Städte.