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1 (1799)
Entstehung
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253
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eben wie die grofse, an die er sie sich unmittelbaranschliefsen liefs. Sie stehen beyde auf einen unge-fähr hundert I'ufs hohen Hügel.

Chephren soll sechs und fünfzig Jahre geherrscht

i28hahen, und so zählen die Aegypter hundert und sechsJahre zusammen, während denen das gröfste Elendsie drückte, und die einmal geschlossenen Tempel nichtgeöffnet wurden. Aus Erbittrung deswegen wollen siedie Namen dieser Könige auch nicht, einmal ausspre-chen, und nennen die Pyramiden sogar die Pyramidendes Philitis, nach dem Namen eines Hirten, welcher

, Kjdamals grade seine Heerde in dieser Gegend weidete.Aber nun erhielt Mykerinus, der Sohn des Cheops,die Herrschaft, und diesem mifsfielen die Werke sei-nes Vaters; er liefs die Tempel wieder öffnen, underlaubte dem im äufsersten Drucke schmachtendenVolke zu seinen Arbeiten und zu seinen Opfern zu-rückzukehren. Auch soll niemals ein König so gerechtgelichtet haben wie er, und um dieser Thaten willenerheben ihn die Aegypter über alle ihre vorige Königeund erzählen von ihm, dafs er bey seiner schönen Ge-rechiigkeitspflege sogar einigen, die sich über vonihm ertheilte Urtheilssprüche beklagten, aus seineneignen Mitteln Genugtuung gegeben hätte.

Während er.so seine Unterthanen mit Sorgfalt undMilde beherrschte, war der Tod seiner einzigen Toch-ter das erste Unglück, welches ihn traf. Dieser Ver-lust schmerzte ihn unsäglich, und da er sie auf eineausserordentliche Weise begraben wollte, liefs er einebohle, hölzerne Kuh verfertigen und diese übergolden,