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1 (1799)
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suchen ihr wohl zu thnn, während sie die letzlereauf eine ganz entgegengesetzte Weise behandeln.

Dieser König soll einen solchen Schatz an Gehlebesessen haben, dafs ihm keiner seiner Nachfolgerjemals darinn gleich kam, geschweige, dafs ihn einerübertroffen hätte. Weil er diese Reichthümer nun inSicherheit aufsparen wollte, liefs er sich ein steiner-nes Haus bauen, wovon die eine Mauer nahe anseine Wohnung st.iefs. Aber der Baumeister, der nachdem Gelde trachtete, brachte einen Stein dabey an,den ein oder zwey Menschen bequem aus der Mauerheraus nehmen und wieder einsetzen konnten. Alsdas Gebäude fertig war, liefs der König die Schätzehinein schaffen, und einige Zeit nachher starb derBaumeister. Doch vor seinem Tode liefs er noch seineheyden Söhne zu sich kommen, und sagte ihnen,was für eine Einrichtung er bey der Königlichen Schatz-kammer getroffen hät-t'e y damit' sie immer ein hinläng-liches Auskommen haben möchten; dann beschrieb erihnen alles deutlich, wie sie den Stein heraus nehmenkönnten, gab ihnen seine Gröfse an, und zeigteihnen, wie sie auf diese Weise Theilhaber an denköniglichen Geldern seyn würden. So bald er todtwar, säumten die Söhne nicht lange, giengen beyNacht zum Pallaste hin, fanden den Stein, so wieer ihnen beschrieben war, nahmen ihn aus, undschleppten eine Menge Geldes davon.

Als der König das nächste Mal das Haus öffnete,wunderte er sich, dafs ein grofser Theil des Schatzesin den Gefäfsen fehlte, und doch konnte er niemand