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1 (1799)
Entstehung
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238
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machten. Sie erzählten dies alles nämlich den Priesternund dem Aufseher der Mündung des Nils, welcherThonis hiefs.

Kaum hatte dieser Thonis die Beschuldigungen den 14Sklaven vernommen, so schickte er augenblicklich eineBotschaft folgenden Inhalts an den Proteus nach Mem-phis :Es ist ein Fremdling zu uns gekommen, vonTeukrischer Abkunft, der eine schändliche That inHellas verübt hat. Denn er verführte seines Gast-freundes Weib, und landete nun mit unendlichenSchätzen und mit ihr, die er mit sich wegschleppte,an uusern Gestaden, wohin ihn die Winde verschlu-gen. Sollen wir diesen nun unbeschädigt vo» hinnenschiffen lassen, oder sollen wir ihm abnehmen, was ermit sich brachte?" Darauf liefs ihm Proteus wiedermelden :greife diesen Mann , wer er auch seyn mag,der so schändlich an seinem Gastfreunde gehandelthat, und führe ihn zu mir, damit ich höre, was ersagen mag."

Sobald Thonis dies vernahm, grill er den Alexan-115der, nahm seine Schiffe in Beschlag, und führte ihnmit der Helena, den Schätzen und den geflohenenSklaven nach Memphis. Bey ihrer Ankunft fragte Pro-teus den Alexander, wer er wäre, und woher er käme,und dieser nannte sein Geschlecht und den Namen sei-nes Vaterlandes und erzählte, woher ihn seine Fahrtnun führte. Aber als Proteus nun auch fragte, woherer die Helena genommen hätte, schwankte er in derErzählung, und als er die Wahrheit nicht gestan' 1 ,traten die geflohenen Sklaven als Ankläger wider ihn