Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
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V/urden, durch sie dahin geschafft worden, und dieKanäle, die nun Aegypten durchschneiden, zwang mansie ebenfalls alle zu graben. Nicht geine machten sieAegypten, welches man vorher zu Rofs und zu Wa-gen durchreisen konnte, hierzu untauglicJMk Denn dasbisher ganz ebene Land ward von nun Wwsgen de,rvielen und mannigfaltig gewundnen Kanäle, die esdurchschneiden, für Pferde und Wagen völlig unweg-sam. Aber der König traf diese Anstalt deswegen,weil alle Aegyptische Städte, die nicht am Flufse, son-dern mehr Landeinwärts gebaut waren, jedesmal,wenn der Flufs zurück trat, ^Mangel an Quellwasserlitten, und sich dann mit dem gesalzenen Wasserhehelfen mufsten , welches sie aus den Brunnenschöpften.

Sesostris soll auch das Land unter alle Aegyptenoo,vertheilt. jedem ein gleich grofses , viereckigtes Stückdavon gegeben, und danach die Staatseinkünfte undwie viel ein jeder an Abgaben zu zahlen hätte, be-stimmt haben. Ward irgend jemanden durch den Slromein Theil seines Loses entrissen, so gieng er zu deinKönige selbst hin, und zeigte diesem den Vorfall an.Dann schickte Sesostris gleich seine Besichtiner hin,und liefs durch diese ausmefsen, um wie viel kleinerdas Land geworden war , damit der Besitzer nur nachMafsgabe des übrig gelassenen Stücks die vorgeschrie-benen Abgaben bezahlen möchte. Und daher ist,glaube ich,, die Feldmesserkunst zuerst entstanden, undin der Folge nach Hellas hinübergewaudert. Dennden Toi, die Sonnenuhr und die zwölf Theile des