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nur den Aegyptern nachzuahmen. Bey den Aegypternund Aetbiopern .kann ich es nicht genau bestimmen,welche von beyden es zuerst, einer vom andern, gelernthaben; denn anter beyden Völkern scheint es schon,seit den ältesten Zeiten her üblich gewe^n zu seyn.Dals die übrigen diese Sitte ihrem VerMfir mit denAegyptern verdanken, davon scheint mir auch dies einSprechender Beweifs zu seyn dafs diejenigen l'hönicier,die jetzt häufig nach Hellas kommen, sich in Absichtihrer Sohaamtheile, nicht mehr nach den Aegyptern.richten und ihre Kinder unbeschnitten lassen.
In noch mehreren Dingen zeigen sich die Kolcherro5den Aegyptern ähnlich. So machen sie ihre Leinwandgrade wie die Aegypter, und sie haben in ihrer gan-zen Lebensweise und Sprache überhaupt vieles mit-einander gemein *).
Von den Säulen, welche Sesostris in den verschie-io6dene i Ländern errichtete, sind nicht viele mehr vor-handen. Doch sah ich selbst noch einige in dem Syri-schen l'alästina mit der besagten Innschrift und einerweiblichen Schaam. Auch in Ionien, auf dem Wegevon Epliesia nach l'hokäa , und von Sardis nachSmyrna, sieht man zwey Abbildungen dieses Mannesin den Fels gehauen. An beyden Stellen ist ein fünfSpannen langer Mann abgebildet, der in der Rechteneinö Lanze, in der Linken einen Bogen hält, unddabey theils nach Aegyptischer, theils nach Aelhiopi-
*) Die Hellenen nennen die KolcLische Leinwand Sardo-nische und die, welche aus Aegypten kommt, Aegypti-«che L,eüiw4iid,