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1 (1799)
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balsamiren, und in einem heiligen Sarge auf das herr-lichste begraben zu lassen, und aufser den Priesterndes Nils darf ihn niemand, selbst seine Verwandten,und Freunde nicht einmal, anrühren, weil man dieseLeiche fiir etwas mehr als eine gewöhnliche mensch-liche Leiche hält und sie so begräbt.91 Im Allgemeinen hüten sich die Aegypter sehr vor

der Annahme der Hellenischen und, mit einem Worte,jeder ausländischen Sitte. Aber im The^aischen Ge-biete, liegt unfern Nea eine grofse Stadt, die Chemmisheilst. Dort steht ein viereckigter Tempel des Perseus,des Sohnes der Danae. Dieser ist rund mit Taimenumpflanzt; seine Propyleen aus Stein und außerordent-lich hoch gebaut, und oben drüber stehen zwey grofsesteinerne Bildsäulen. In dem Innern dieses Tempelsist eine Kapelle, in der eine Bildsäule des Perseussteht. Die Chemmiten erzählen, dafs Perseus ihnenoft in ihrem Lande, oft im innern des Tempels er-schiene; dann fände man wohl seinen zwey Ellen lan-gen Schuh, und so oft dies geschähe, zeigte sichUeberflufs in ganz Aegypten. So lautet ihre Erzählung,und um des Perseus willen, ahmen sie in so ferne dieHellenischen Sitten nach, dafs sie ihm zu EhrenKampfspiele aller Art anstellen, wobey sie Thiere,Kleider und Häute zu Preisen aussetzen. Als ichsie fragte, warum ihnen allein Perseus erschiene, undwarum sie sich durch ihre Kampfspiele vor allen übri-gen Aegyplem auszeichneten, antworteten sie: Perseuswäre in ihrer Stadt gebohren. Denn Danaus undLyn-keus wären Chemmiter gewesen, und nach Hellas hin-