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von diesen die übrigen Hellenen, und die Felasgerbewahren auch eine heilige Erzählung über diesen Ge-brauch, die in den Samothrakischen Geheimnissenvorkommt.
52 Wie ich in Dodona gehört habe, waren es die
Pelasger, die die Götter zuerst bey den Opfern anrie-fen; aber sie nannten keinen bey Namen, weil sie nieeinen gehört hatten. Sie riefen sie nur: Götter,Schöpfer, an, weil sie alle Dinge ordnen, und nachgewissen Gesetzen lenken. — Erst lange nachher erfuh-ren sie ihre Namen, die aus Aegypten hinüber gekom-men-waren, und den Namen des Dionysus noch weitspäter. Sie fragten darauf bey dem Orakel in Dodona,welches für das älteste in Hellas gehalten wird , unddamals auch das einzige war, an, ob sie diese barba-rische Benennungen der Götter aufnehmen sollten, unddas Orakel erlaubte es ihnen. Von der Zeit an bedien-ten sie sich ihrer bey den Opfern, und die Hellenennahmen in der Folge dieselben Namen von den Pelas-
55 gern an. — Aber wober ein }eder Gott stammt, obsie seit jeher gewesen, was für Gestalten sie haben,alles dies weifs man, so zu sagen, erst seit gestern,und vorgestern. Denn Hesiod und Homer, die nichtüber vierhundert Jahre vor mir gelebt haben, waren es,
ren, die die Samotbraken gvade so feyern, wie sie sievon den Pelasgern gelernt haben, bekannt ist, der ver-steht, was ich sage. Denn die nämlichen Pelasger, dienachher mit den Atheniensern zusammen wohnten, leb-ten vorher in Samothrakien und von ihnen empfingendie öamothraken die Orgien.