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Hellenen, sondern die Hellenen vielmehr von denAegyptern erhalten haben, besonders dies, dafs beydeEltern des Herakles, Amphitryon und Alkmene, ur-sprünglich aus Aegypten herstammen, und dann auchdies, dafs die Aegypter den Poseidon und die Diosku-ren nicht einmal dem Namen nach kennen, und sieeben so p wenig in die Zahl ihrer Gotter aufgenommenhaben. Und hätten die Aegypter den Namen einesGottes von den Hellenen empfangen, so würden siedies darum nicht weniger, sondern desto eher behaltenhaben, besonders wenn sie damals, wie ich es glaube,und es auch wahrscheinlich ist, schon Schiffahrt trie-ben, und unter den Hellenen ebenfalls schon einigeseefahrende Völker waren. Auch würden sie gewifsdie Namen jener Götter eher kennen gelernt haben,als den des Herakles; er ist also ohnstreitig eine alteGottheit, und die Aegypter sagen auch selbst,, dafs seitder Regierung des Amasis, da aus den acht Götterndie zwölfe, wovon Herakles nach ihrer Meinung einerist, entstanden, siebenzehn tausend Jahre verflossen
sind.
44 Weil ich mich auf alle mögliche Weise über diese
Sache unterrichten wollte, schiffte ich nach Tyrus inPhönicien. Dann ich hatte gehört, dafs dort ein hoch-verehrter Tempel des Herakles stände, und ich fand
. denselben auch geschmückt mit vielen Kostbarkeiten,worunter zwey Säulen waren, die eine von ausgekoch-tem Golde, die andre von einem Smaragd, der in derNacht ein gewaltiges Licht von sich strahlte. Ich fragtedie Priester des Tempels in einer Unterredung, die ich
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