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1 (1799)
Entstehung
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145
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selbst mit aller schlechteren Mannschaft an den See,und that dort dasselbe, was ehemals die BabylonischeKöniginn gethan hatte. Er leitete den Strom durch einenKanal in den See, der damals ganz morastig war, undmachte hierdurch das Flufsbette gangbar, so dafs diePerser, die in dieser Absicht an den Euphrates gestelltwaren, so bald das Wasser so seichte ward, dafs eseinem Manne nur bis ohngefähr an den Gürtel reichte,in Babylon einrückten. Hätten die Babylonier sichnach den Bewegungen der Feinde erkundigt, oder esvorher erfahren, dafs Cyrus dies thun würde, sohätten sie den Persern gewifs nicht gestattet, in dieStadt zu kommen, sondern würden sie ohne Zweifelauf die schrecklichste Weise zu Grunde gerichtet haben.Denn sie hätten blos die nach dem Flusse zu führen-den Thore zu sperren, und dann selbst die Bollwerkedem Ufer entlang zu besetzen brauchen, um sie allewie in einem Netze zu fangen. Aber nun kamen diePerser ganz unvermuthet, so dafs man, nach Aussageder Babylonier, bey dem ungeheuren Umfange derStadt, und weil gerade ein Fest gefeyert ward, in derMitte der Stadt noch nichts von ihrer Ankunft wufste,als die äufsern Theile derselben schon erobert waren.Ja, man belustigte sich dort und tanzte noch, alsman die gewisse Nachricht davon endlich erhielt.«So ward Babylon zum ersten Male erobert.192 Die Macht dieser Stadt zeigt sich unter andernauch durch den Theil, den sie, so wie die übrigenStatthalterschaften, aufser den gewöhnlichen Abgabenzu dem Unterhalt des grofsen Königes und des Heeres

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