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1 (1799)
Entstehung
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143
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Secliszelintes Kapitel.

a88'*ider den Sohn der Nitokris, der nach seinem Vater,Labynetus hiefs, und König von Assyrien war, zog Cyruszu Felde. *) Auf seinem Wege gegen Babylon kam

'89er an den Gyndesllufs, dessen Quellen auf den Matie-nisclien Gebirgen sind, und der sich, nachdem erDardanien bewässert hat, in den Tigris ergiefst, wel-cher neben der Stadt Opis vorbeyströmt, und dann indas Erythreische Meer fällt. Als er über diesen schiff-baren Flufs zu gehen versuchte, sprang eins von denheiligen weifsen Pferden voller Muth hinein, um hin-über zu schwimmen, und ward vom Strome ergriffen,und in die Tiefe hinabgeführt. Dies nahm Cyrus demstolzen Flufse äufserst übel, und er drohte ihm, dafser ihn so schwach machen wollte, dafs ihn Weibersogar in Zukunft, ohne sich die Knie zu benetzen,gemächlich durchwaten sollten. Er hielt mit seinemZuge gegen Babylon inne, und theilte sein Heer inzwey Theile. Dann liefs er auf beyden Seiten des

*) Wann d-r grofse König ins Feld zieht, folgt ihm eineMenge köstlicher Speisen und Schlachtvieh vom Hausenach, und auch das Wasser aus dem Flusse Choaspes,der bey Susa vorbey strömt, und von welchem derKönig allein trinkt, mufs ihm gekocht und in silberneTonnen gefüllt, von einer Menge vierrädrigen, rnicMauleseln bespannten Wagen, überall, wo er hinsieht,nachgefühlt werden.