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1 (1799)
Entstehung
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behauptet man, dafs sicli die Weiber mit keinem Manneeinlassen, welches auch von der l'riesteiinn zu l'ata-rus in Lykien erzählt wird, wenn der Gott dort hin-kommt. Denn das Orakel ist nicht immer da; aberwenn der Gott hinkommt, wird die l'riesterin desNachts mit ihm in den Tempel eingeschlossen.

Zu Babylon ist auch noch ein andrer Tempeh85unten, in welchem sich eine grolse goldne Bildsäuledes Dis befindet. Zu ihrer Seite steht ein grofsergoldener Tisch, sammt einem goldenen Sessel undFufsschemel, und der Werth dieser Stücke soll, nachder Angabe der Chaldäer, achthundert Talente Goldesbetrugen. Aufserhalb des Tempels steht ein goldenerund aufser diesem noch ein anderer gröfserer Altar, aufwelchem grofse Thiere geopfert werden. Denn aufdem goldenen Altare darf man nur noch säugende Thiereopfern. Bey dem jährlichen Feste des Gottes verbren-nen die Chaldäer jedesmal tausend Talente Weyhrauch.auf dem gröfsern Altare. In dieser Zelle des Tem-pels stand noch zu derselben Zeit eine Bildsäule ausgediegenem Golde, welche zwölf Ellen hoch war.Jedoch habe ich sie nicht selbst gesehen, sondernerzähle nur, was die Chaldäer mir gesagt haben,Darius, der Sohn des Hystaspes, stellte dieser Bild-'säule nach, durfte sie aber nicht wegnehmen. Xerxes,der Sohn des Darius, nahm sie weg, und tödtete denPriester, der ihm verbot, Hand an sie zu legen.So viele Reichthürner schmücken diesen Tempel, undaufser diesen sind noch viele Weihgeschenke von Pri-vatleuten dort.