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Bollwerk desselben kleine Tliore, so dafs deren gradeso viele waren, als Stiafsen, und auch diese Thore
lßiwaren von Erz. — Dicfs war die Schutzmauer! Eineandre, nicht viel schwächere, aber von geringeremUmfange, zog sich innerhalb derselben herum.
In dem einen Theile der Stadt befand sich die Kö-nigliche Burg mit einem weitläuftigen und starkenWalle umgeben, in dem andern der viereckige Tempeldes E)is Belus mit ehernen Pforten, der auch noch zumeiner Zeit bestand, und zwey Stadien im Umfangehat. In seiner Mitte war ein starker Thurm, eineStadie lang und eine breit, und auf diesem Thurmewar ein anderer und auf diesem noch mehrere, in allemachte, gebaut. Eine Treppe führt von aufsen her imKreise nach allen Thürmen hin. Auf der Mitte dieserTreppe ist ein Ruheplatz mit Bänken, wo die Hinauf-steigenden sich setzen und ausruhen können. In demletzten Thurme ist eine grofse Kapelle, in der sichein grofses,- schön gedecktes Bett befindet, zu dessenSeite ein goldener Tisch stehet. Uebrigens sieht mankeine einzige Bildsäule da, auch schläft kein Menschwährend der Nacht dort, ausgenommen ein inländischesWeib, welches sich der Gott, wie die Chaldäer', .diedie Priester dieses Tempels sind, behaupten, von allen
33 2 auswählt. Auch versichern diese Priester, obgleichich dies nicht glauben kann, dafs der Gott selbst inden Tempel käme, und auf dem Bette eben so, wienach der Aegyptischen Sage zu Theben in Aegypten,ausruhte. Denn auch dort schläft ein Weib in demTempel des Dis Thebaeus, und von beyden Seiten