Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
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Thiere, die hier Schutz bey mir suchten, aus meinemTempel zu entwenden?" und Aristodikus hätte ohnedie mindeste Scheu geantwortet: ,,Stehst du denen,,,die Schutz bey dir suchen, also bey, o König, und bo-,,fiehlst doch den Kymäern, den um Hülfe flehenden,,Fremdling auszuliefern?" Ja wohl hätte die Stimmedarauf wieder geantwortet; ,,ich befehle euch dies, da-rnit ihr euch durch euren Frevel desto schneller insUnglück stürzen, und mich nicht ferner wegen der Be-handlung der Schutzsuchenden um Rath fragen mögt,"160 Als die Kymäer diese Antwort vernahmen, und sichdurch die Ausliefrung nicht ins Unglück stürzen, undeben so wenig eine Belagerung aushalten wollten,sandten sie den Palctyes nach Mitylene. Mazares schicktealso, jetzt dorthin Gesandte wegen seiner Herausgabe,und die Mitylenäer liefsen sich würklich um einen ge-wissen Preis dazu willig finden. Was aber dieser Preiswar, kann ich nicht genauer sagen, weil der Plan nichtausgeführt ward. Denn sobald die Kymäer von demAnschlage hörten, schickten sie ein Schiff nach Lesbus,und liefsen den Paktyes nach Chius bringen. Dortward er denn von den Chiern mit Gewalt aus demTempel der-Athene Puliuchos geschleppt und den Per-sern für Atarneus einer Landschaft in Mysien, Lesbusgegenüber, ausgeliefert, worauf die Perser ihn in Ver-wahrung nahmen, um ihn dem Cyrus vorzuzeigen.Aber lange Zeit nachher weyhte noch kein Chier ir-gend einem Gölte Atarnische Gerste zum Opfer; siehucken auch keine Kuchen von dem Mehle aus diesem