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iter rillen Persern ist jeder einzelne schon mit einbe-griffen. Hat er das Thier zerschnitten und gebraten,so macht er eine Streue von ganz weichem Laube,meist Kleeblättern, und legt alles Fleisch darauf. Dann,wenn es daliegt, kommt der Mager, der dabey ist,und singt die Theogonie darüber her; denn diese ist,nach ihrer Aussage, der Inhalt des Gesanges. Ohnedafs ein Mager zugegen wäre, darf kein Perser opfern.Nachher wartet der Opferer noch ein wenig, und trägtdann sein Fleisch nach Hause, wo er es nach Belieben,verbraucht.
Sie ehren keinen Tag so sehr, wie den, an demigssie geboren sind, auch ist ihr Tisch an demselbenreichlicher mit Speisen besetzt, wie gewöhnlich. Dennbey ihren Reichen erscheint dann ein Pferd, eine Kuhund ein Esel, die unverschnitten an einem Kaminfeuergebraten werden, und bey den Dürftigen allerley klei-neres Vieh. Sie haben wenig gröbere Gerichte, abereinen desto reichlichem Nachtisch, und deswegen sagensie auch, dafs die Hellenen, wenn sie ihre Mahlzeitenhalten, hungrig wieder von Tisch aufstehen, weil beyihnen nach der Mahlzeit nichts mehr, was der Redewerth wäre, aufgetragen wird und sie doch noch essenwürden, wenn nachher noch etwas erschien. Sie sinddein Weine mit Unmäfsigkeit ergeben. Sie dürfen sichaber einer in des andern Eeyseyn nicht erbrechen,und eben so wenig pissen. Während des Trunkespflegen sie sich über die wichtigsten Angelegenheiten,mit einander zu berathschlagen. Hernach, am folgen-den Tage, stellt ihnen der Hausherr, bey dem das Gast-