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gen Zustand vorzüglicher fänden, oder den des gestri-gen Tages, und sie riefen, dafs der Abstand wahrlichgrofs wäre. Denn am gestrigen Tage hätten sie mitlauter Ungemach gekämpft, am heul igen hingegen nichtsals Gutes genossen. Cyrus fafste diese Worte auf,und entdeckte ihnen mit Folgendem die ganze Sache:,,lhr befindet euch in diesem Falle ihr Perser," sagteer. „Wollt ihr meinem Rathe folgen, so sollt ihr, frey„von den Plagen der Knechtschaft, diese und tausend,,andre herrliche Dinge geniefsen ; wollt ihr ihm nicht„folgen, so warten eurer unzählige, den gestrigen ähn-liche, Mühseligkeiten. Aber folgt mir, und werdet„frey! Denn mich selbst wähne ich durch gottliche„Fügung dazu geboren, euch alle diese Güter zu über-reichen, und euch schätze ich weder an kriegerischen„Geist noch in irgend einer andern Rücksicht geringer,„wie die Meder. Darum säumt nicht länger, und fallt„so bald wie möglich, vom Astyages ab."
Schon längst trugen die Perser mit Unwillen das 127Medische Joch, vnd gerne rangen sie nun nach derFreyheit, da sich ihnen ein Anführer darbot.
Sobald Astyages von diesem Betragen des CyrusNachricht erhielt, schickte er ihm einen Boten, undliefs ihn vor sich fodem. Aber Cyrus liefs ihm durchden nämlichen Boten zurückmelden, dafs er eher beyihn! seyn wollte, als er es wünschen würde. Auf dieseNachricht, bewaffnete Astyages alle Meder, und er-nannte, gleichsam als ob die Götter ihn seines Verstan-des beraubt hätten, den Harpagus zu ihrem Befehlsha-ber, ohne daran zu denken, wie er ihn behandelt hatte.