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mert; er wegen der Niederkunft seiner Frau, sie, weilHarpargus ihren Mann so ungewohnter Weise hatteholen lassen; und da sie ihn nun bey seiner Zurück-kunft unerwartet wiedersah, fragte sie ihn gleich,warum ihn denn Harpagus so eilig hätte vor sich fodernlassen? „Weib, antwortete er, bey meiner Ankunft in„der Stadt habe ich Dinge gehört und gesellen, die„ich nimmer möchte erfahren haben, und die nimmer„unsern Gebietern hätten begegnen müfsen. Des Her-„pagus Haus war mit Wehklage angefüllt. Voll„Schrecken gieng ich hinzu und kaum war ich hinein-„getreten, als ich ein Kind in Gold und bunter Klei-„dung dort liegen sah, das zappelte und weinte. So-„bald Harpagus mich erblickte, befahl er mir, das Kind„gleich mit zu nehmen, und es in den wildreichsten„Gebürgen auszusetzen. Astyages hätte es befohlen, und„er fügte die schrecklichsten Drohungen hinzu, wenn„ich dem Befehle nicht nachkommen sollte. Ich nahm„also das Kind an, und trug es weg, in der Meinung,„dafs es einem von des Harpagus Hausgenossen ge-'„hurte; denn wo es würklich herkam, konnte mir nicht„einfallen. Nur setzten mich das Gold und die Kleider,„womit es geschmückt war, in Erstaunen und nicht„minder die entsetzliche Wehklage im Hause des Har-„pagus. Aber auf dem Wege erfahre ich unvermuthet„die ganze Sache von einem Knechte, der mich zur„Stadt hinaus begleitete, und der mir das Kind über-leben hatte. Der Knabe nämlich wäre ein Sohn der„Mandane und clesKambyses, und Astyages hätte befoh-len, dafs man ihn umbringen sollte. Und dies ist„wirklich wahr!"