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1 (1799)
Entstehung
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zusammenführen, liefs ihnen ihre Lasten abnehmen undsie tlann durch eine gleich Reutern gerüstete Mann-schaft besteigen. Da dieser Haufen bereit war, befahler ihm vor dem übrigen Heere hin, der Reuterey desKrösus entgegen zu ziehen. Auf die Kameele liefs erdann gleich das Fufsvolk folgen und stellte hinter die-ses die ganze Reuterey. Nachdem er sie auf dieseWeise geordnet hatte, gab er ihnen den Befehl, alleswas ihnen von Lydern vor die Füfse .kommen würde,zu erschlagen, ohne eines einzigen zu schonen; nurden Krösus allein sollten sie, selbst wenn er sich, in-dem er ergriffen würde, noch vertheidigen sollte, nichttödten. Die Kameele hatte er der Reuterey entge-gen gestellt, weil die Pferde das Kameel fürchten, undweder den Anblick seiner Gestalt noch seinen Geruchertragen können. Durch diese Anordnung gedachte eralso dein Lydischen Könige seine Reuterey, durch dieer ihm überlegen war, unbrauchbar zu machen. Undso hatte denn auch die Schlacht kaum begonnen, alsdie Pferde, sobald sie nur die Kameele rochen und sa-hen, sich umwendeten und die Hoffnungen des Krösusvernichtetem Doch betrugen die Lyder sich auch nunnicht feigherzig, sondern sprangen, sobald sie sahen,was vorgieng, von ihren Pferden herab, und kämpftenzu Fufse mit den Persern. Erst nach einiger Zeit,nachdem viele von beyden Seiten gefallen waren, wur-den sie in die Flucht geschlagen, in ihre Mauren zu-rückgedrängt, und nun von den Persern belagert.

So nahm also die Belagerung von Sardis ihren An- 81fang, und Krösus glaubte, dals sie von langer Dauer