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Anzug, wie er den meisten Glanz auf sie werfenmufste, und liefsen sie so nach Athen fahren, indemsie Herolde voraus schickten, die hey ihrer Ankunft inder Stadt, ihrem Auftrage gemäfs, folgende Worte aus-riefen: „Athenienser, nehmt mit Wohlwollen den Pi-„sistratus auf, den Athene seihst vor allen Sterhlichen„ehrt, und in ihre Burg einführt." So riefen sie heyihrem Durchzuge, und augenblicklich verhreitete sichdas Gerücht in die Gauen, Athene seihst brächte denPisistratus zurück, und in der Stadt hielt man dasmenschliche Weib würklich für die Göttinn; man be-tete sie an, und nahm den Pisistratus auf.
Nachdem Pisistratus, auf die eben erzählte Weise, g xwiederum zur Herrschaft gelangt war, heirathete er,der Uebereinkunft gemäfs, des Megakles Tochter.Weil er aber Söhne hatte, die schon in den Jünglings-jahren waren, und das Geschlecht der Alkmäoniden zu-dem für unheilig gehalten wurde, so wollte er vonseiner neuvermählten Gattin Iceine Kinder haben, undvermischte sich nicht mit ihr, wie es sonsten Brauchist. Das Weib verhehUe dies anfangs; erzählte es'aber nachher, sey es auf Nachfrage oder nicht, ihrerMutter und diese ihrem Manne, der über den Schimpf,den Pisistratus ihm hiedurch erwiefs, äufserst aufge-bracht ward, und sich in seinem Zorne wieder mitder Gegenparthey aussöhnte. —
Sobald Pisistratus erfuhr, was gegen ihn im Werkewar, gieng er ganz aus dem Lande weg, und begabsich nach Eretria, um dort mit seinen Söhnen neuenRath zu -pflegen. Ilierbey siegte die Meinung des