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„Recht Laben, so zu handeln wie du thust; aber nun„nannte er ja ein Geschofs. Also, da wir nicht gegen.„Männer fechten, so entlafs mich." Krösus antwor-tete : „Du hewegst mich würklich durch deine Deu- 4°„tung des Gesichtes, mein Sohn, dafs ich meinen Ent-„schlufs andre, und dir nun erlaube, auf die Jagd zu„geben."
Nachdem Krösus dies gesagt hatte, liefs er den 4 1I'hrygier Adrast zu sich rufen, und sagte zu diesem, alser erschien: ,,Du, weifst, Adrast, wie ich dich einst„versicherte, als dich ein schimpfliches Unglück getrof-„fen hatte, welches ich dir indefs jetzt nicht vorwer-,,fen will, wie ich dich darauf in mein Haus aufnahm, und dir alle Lebensbedürfnisse reichte. Da es nun, billig ist, dafs du mir diese früheren Wohlthaten„durch Wohlthaten vergeltest, so fodre ich von dir,„dafs du meinen Sohn bewachst, wenn er nun auf dies Jagd geht, damit nicht etwa Strafseniäuber euch auf„dem Wege den Untergang bereiten. Auch um dein„selbst willen mufst du mitgehen, um dir durch Tha-„ten Ruhm zu erwerhen; denn dies kömmt dir schon„deiner Abkunft nach zu, und du bist nicht minder ein
tapferer Mann." Adrast erwiederte: Vordem, mein 42König, besuchte ich dergleichen Kainpfsuiele nicht,
,weil ein Mann, den ein solches Unglück betraf, nicht„einmal verlangen darf, mit den Genossen seiner Ju-gend, denen es wohl geht, umzugehen. Oft schon„hahe ich mir selbst Einhalt gethan. Aber nun, da du
„nich sendest, und ich dir zu Gefallen leben mufs,„weil es billig ist, dafs ich dir Gutes mit Gutem ver-