83zufolgen scheinet, daß er sich von ihm selbstund seinem eignen Lande und Einwohnern dasBeste einbildet, so scheinen ihm doch jene inAnsehung der Gastfreiheit gar nicht ähnlich zuseyn, mit welcher er einem Fremden begegnet,der wohl nirgends mehr Dienstfertigkeit, als4bei ihm antreffen wird.Eggälle t. 1. 5. 1. 8In Hinsicht der Gesundheit wird diesesLand vor andern gewis viele Vorzüge haben;allein dem ohngeachtet doch nicht von verschle-denen Krankheiten ganz befreiet seyn, weil derUnterschied der Luft eine große Verschiedenheitdarunter bewürket: denn anstatt, daß diejenigewelche in Süden von uns auf einer Seiteder Kette von Bergen nach Stegen zu wohnen,sowohl des Winters, als Sommers grösten-theils einen klaren Himmel mit trokner undreiner Luft haben, so ist bei uns gröstentheieine feuchte neblichte Luft, welche zu1Winterkälte mildert, allein auch die Luftmacht, und es damit die Beschaffenheitdaß nemlich aus dem größen Weltmeer täglicheine große Menge Wassertheile aufsteigen, unddurch Nordostliche Winde ungehindert gegenunser Gebirge getrieben werden, woran sieWiderstand finden, und wegen ihrer Schwere.F 2sich
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten