23dürfte wohl mehr durch überhand nehmendeRaubthiere, als durch den Jäger selbst heim-geſucht werden, weil erſtere dieſen Thieren auſ-ferordentlich vielen Schaden thun. Zuweilenverändern sie auch ihren Stand bei Abholzungder Oerter; weil sie keine Unruhe erleiden wol-len. Auch die Hähne sind zuweilen schuld da-ran, wenn der junge Hahn von dem altenabgebissen wird, in welchem Falle er öfters mitden meisten Hühnern einen andern Stand wählt,zu welchem Ende die alten Hähne fleißigweggepürscht werden müßen, wodurch die Ver-mehrung weit ergiebiger werden würde.Das Birkhuhn, Berghahn, (Gallus betula-rum, Urogallus minor) kann als ein ähnlicheredler, wilder Vogel, wie der Auerhahn betrach,tet werden, und hat wohl daher seinen Na-men, weil er die an den Birken hervorschießendeAugen und Knospen gern abfrist, und sich grö-ſtentheils in den Birken⸗Bergen aufhält.Der Hahn ist etwas größer, als ein zahmerHuhn, beinahe so groß als eine Gans, hateinen platten Kopf und einen krummen, un-gleichen, schwarzen Schnabel. An Farbe kömmter dem Auerhahn ziemlich nabe, indem derBirlhahn ganz mit schwarzen glänzenden Federn3 4bedelt
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