Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
18
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19Hahn, und der Gröſie nach einem welſchenoder kalekutischen Hahn nicht ungleich; nuran Farbe ist er verschieden, indem er eineschwarze, oder dunkelbraune Farbe hat, seineAugbraunen und das Häutchen um die Au-gen sind roth, der übrige Kopf aber schwarzund der Schnabel kurz und gebogen, von denOhren hangen ihm zwei Wammen herunter,wie dem Haushahn, der Rüken und Hals sindaschfarbig mit braunen und schwarzen Fleken,die Brust, der Schwanz und Bauch schwarz;unter den Flügeln sind weisse, graue und aufdem mittelsten Gelenke derselben weißglänzen-de Federn, der schwarze Schwanz hat weisseFleken, deren er immer mehr bekommt, je äl-ter er wird. Seine Schwere ist ohngefähr 14Pfund. Das Weibchen ist viel kleiner undbräunlicher, und mit schwarzen Fleken bunt ge-ziert, wie eine Schnepfe, der Regenbogen inden Augen ist gelb, der Augapfel blauschwarz,hinten um die Augen hat selbes etwas rothesund am Bauche viel weiſſes.Dieser Vogel hält sich in den Holzungender hoͤchsten Gebirge auf; er ernährt sich vonKnospen der Bäume, Wachholder= Heidel-Bromm= und andern Beeren, von Spizen des Kei-bekrauts