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3 (1800)
Seite
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429cken., und auch in der bösen Zeit alsein Weiser zu wandeln, nicht wenigernothwendig und wichtig. Wie oft ist er nicht inGefahr, bey dem Anblicke der alles überwälti-8enden Herrschaft des Unglaubens und Lasters,Hoffnung und Zuversicht, und Muth, und Kraftzu verlieren! Wie oft in Gefahr, an den fer-neren wohlthätigen Wirkungen der Religionselbst, an dem Nutzen seiner Anstrengungen zumBesten seiner Brüder, zu verzweifeln, und allesfür verloren zu halten. Wie oft in Gefahr,bey der, mit der Geringſchätzung und Verach-tung gegen Religion und Christenthum, auch ihrund seinen Stand immer allgemeiner treffendenGeringschätzung und Verachtung, in seiner Treueund Standhaftigkeit zu wanken! Und doch soller sich in das alles schicken, bey dem allem be-ruhigen und trösten, und mitten unter allenDrohungen und Verwüstungen des Unglaubensund Lasters, unerschrocken auf der Bahn der Re-ligion und Tugend beharren. Er, der von derGöttlichkeit und Vortrefflichkeit beyder, von ih-ren unſchätzbaren Wohlthaten und Segnungenfür das menschliche Geschlecht, mehr noch alsjeder andere überzeugt seyn kann und soll! Er,deſſen lebendiger Glaube an die alles umfaſſendeund beglückende Aufsicht und Regierung desEwigen und Unendlichen, die Welt mit allenihren Gefahren zu bekämpfen und zu überwin-den,