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422euch alles stets mit Freuden unternehmen undthun lassen, was auf irgend eine Weise, denRuhm der Menſchheit erhöhen, die Wohlfarth.und Vollkommenheit eures Geschlechtes, beför-dern kann. Verzaget auch nicht, wenn eseuch damit nicht sogleich nach Wunsche gelingt,wenn der Geist des Unglaubens, der Unsittlichkeit,und der daraus entspringenden, so vieles Gutevernichtenden Umwälzungssucht, euch bey eurenbesten Absichten und Bemühungen mit noch sovielen und großen Schwierigkeiten und Hinder-nissen umringt. Das Gute, Wahrheit und Tu-gend, müssen doch endlich, über Unsittlichkeitund das daraus entspringende Elend siegen; undunter Gottes alles umfassender Regierung wirdkeine eurer Bemühungen zur Beförderung derwahren Wohlfarth eures Landes und Volkes ganzunfruchtbar seyn. Vielleicht werden sie für diespätesten Zeitalter noch Früchte der Glückseligkeittragen. Nein jeder Widerstand, jedes Hinder-niß von jenen Feinden des menschlichen Geschlech-tes, müsse vielmehr euer Eifer in der Bekämpfungderselben, und in der Beförderung der menschli-chen Wohlfarth entflammen! Und wie viele, wiemannichfaltige und große Mittel zur Erreichungdieses edlen Endzwecks habt ihr nicht in Hän-den, wenn ihr, nach der Ermahnung des Apo-fels, in der bößen Zeit weise wandeln wollt!