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419Unsittlichkeit ausgezeichneten, die Welt undNachwelt mit mannichfaltigem Elende bedrohen-den Zeit. So empfindet, so denket und urthei-let er über, und so verhält er sich gegen sie.Aus seinem Beyspiele können wir es leicht ler-nen, wie auch wir uns in eine solche Zeit schi-cken, und darinn weise wandeln müssen. Erlau-bet es mir, euch dieses nun noch kurz, nachden verschiedenen Beziehungen und Verhältnis-sen, in welchen wir stehen, mit den Wortendes Apostels zuzurufen, und nach seiner Anlei-tung zu zeigen. DenRegenten und Staatsmännern,Obrigkeitlichen Personen,Religionslehrern,Bürgern und Landleutenallen gilt, jedem in seinem besonderen Standeund Verhältnisse gegen die menschliche und bür-gerliche Gesellschaft in unseren Tagen der Zuruf:Schicket euch in die Zeit, denn es istböse, bedenkliche, gefährliche Zeit; und:Seyd vorsichtig, wandelt darum nichtals die Unweisen, sondern als dieVeisen.Ihr also, welchen die Vorsehung es vorzüg-lich aufgetragen hat, die Würde, die Wohl-farth und Vollkommenheit eures Geschlechtes zubefördern, die ihr zu diesem großen und erha-benenDd2