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415Religion; wahre gesetzmässige Freyheit, sind ihmalso stets und allenthalben willkommen, findenstets und allenthalben in ihm den feurigstenFreund und Beschützer, weil nur unter ihrerHerrschaft die menschliche Würde bestehen, diemenschliche Bestimmung erreicht werden kann.Aufklärerey, Unglaube und Zügellosigkeit sindihm aus dem nehmlichen Grunde verhaßt, wer-den von ihm, aus dem nehmlichen Grunde,wann und wo er nur kann bestritten und in ih-ren unglücklichen Wirkungen gehemmt, weil erin ihnen ebenso gefährliche Feinde seines Ge-schlechtes, als in der Barbarey, in dem Aberglaubenund der Tyrauney wahrnimmt, weil er voraussiehtdaß sie dasselbe am Ende in alles Elend der letztenzurückstürtzen, und aller Früchte, aller Wohlthatenund Segnungen, der Wahrheit und Freyheitberauben. Und wenn es gleich ein unterscheiden-des Merkmahl der bößen Zeit ist, daß geradeseine bessere und weisere Art zu denken und zuhandeln, von den Anhängern des alten Aber-glaubens und der neuen zu jenem zurückführen-den Thorheit, in gleichem Grade verkannt, wonicht gar gefaßt und verfolgt wird, so giebt ihmdennoch der lebendige Glaube an die hohe Wür-de und Bestimmung der menschlichen Natur, undan Gottes alles umfassende und zum Ziele derhöheren Vollkommenheit hinleitende Regierungder Welt, Muth und Kraft und Standhaftigkeit,den