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408wendung seiner Fähigkeiten und Kräfte zum Gu-ten; jeder, durch seine Bemühungen erhalteneGewinn für das Reich der Wahrheit und Tugend; je-de Hoffnung, jede Aussicht selbst, dasselbe auf irgendeine Art ausbreiten, und dadurch Zufriedenheitund Wohlfarth unter den Menschen vermehren zukönnen; erheben in seinen Augen, auch mitten ineinem durch Unsittlichkeit verdorbenen Zeitalter denReiz und die Annehmlichkeiten des Lebens; ent-flammen seine Liebe und seinen Eifer im Guten,und erneuern seinen Dank gegen den Gott, derjenes ihm schenkte, und ihn mit Lust und Kraftzu diesem erfüllte.Ebendarum verzagt er auch nicht inder bösen Zeit. Der Anblick der alles ver-heerenden Unsittlichkeit, und alles in ihrem Ge-folge befindlichen Elendes schlägt seinen Muthnicht nieder. Er giebt nicht gleich alles aufhält nicht gleich alles für verloren. Er glaubtnicht, daß es darum, weil es jetzt böse Zeit ist,auch immer so bleiben werde. Er ist vielmehrüberzeugt, daß es nicht immer so bleiben kann,daß es einmahl wieder besser werden muß. Inder Natur des Menschen, und in der NaturGottes findet er die Gründe zu dieser trostvol-len und beruhigenden Ueberzeugung. Das Lasterkann eine zeitlang, und vielleicht eine langeZeit, jenen verblenden, und nicht nur den ein-zel-