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378Vaterlandes und Geschlechtes bekämpften! Eswürde den Ernst und die Besonnenheit unteruns zurückführen, daß wir uns nicht leichtsinnigund voreilig auf Unternehmungen einließen, de-ren glückliche Vollendung unsere Kräfte wahr-scheinlich bey weitem übersteigt, und uns über-haupt Bescheidenheit und Demuth, als zwey un-trügliche Kennzeichen, der wahren Weisheit,einflößen! Es würde in uns, wenn wir anderswahrhaft nach der Verbesserung und Vervollkomm-nung der Menschheit verlangen, den edelstenEifer entflammen, nach jener gründlichen Weis-heit, nach jener tiefen Einsicht, nach jenem rei-nen und rühmlichen Sinne für Recht und Wahr-heit, mit allen unseren Kräften zu streben, unduns ebendadurch zum Dienste der Menschheit,zur Beförderung und Befestigung ihrer Freyheitund Wohlfarth immer fähiger und würdiger zumachen. Bald, bald würden wir es dann einsehen, daß der Weg des wahren Verstandes undder Weisheit, weit von der Bahn der Empö-rungs= und Umwälzungssucht abweicht, und weitgerader und sicherer zum Glücke unseres Vater-landes, zur höheren Bildung und Vollkommen-heit unseres ganzen Geschlechts führt!Aber auch eurer Tugend trauet nichtmehr zu, als sie zu leisten vermag.Hier findet ohnstreitig der größte Selbstbetrugstatt,