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376Verhältnisse des Menschen, von dem reinstenSinne für menschliche Wohlfarth und Glückse-ligkeit, von der unerschütterlichsten Redlichkeitund Rechtschaffenheit, dürfen, ein so großes undvielumfassendes Werk unternehmen; und nurunter einem guten, auf einer hohen Stufe dersittlichen Bildung und Aufklärung stehendenVolke, dürfen sie hoffen, dasselbe zu gründen-Und sind jene große, so viele erhabene Kennt-nisse in sich vereinigende Weisheit; jene tiefeEinsicht in die Natur, und jener richtige Blickauf die natürlichen und gesellschaftlichen Ver-hältnisse des Menschen; jener reine Sinn fürmenschliche Freyheit und Wohlfarth und jeneunerschütterliche Tugend, die zum Entwurfe undzur Gründung einer vollkommneren Verfassungerfordert werden, so gewöhnliche und leichte Ei-genschaften, daß man jene nur zu wünschenbraucht, um auch diese zu besitzen? Daß mannur von den Mängeln und Gebrechen einerVerfassung mit Eifer und Nachdruck reden darf,um sogleich auch zu ihrer Verbesserung und Ver-vollkommnung fähig zu seyn? Sind es nichtdie schwersten und erhabensten Tugenden, dieauch bey den besten Menschen selten vereinigtgefunden, die überhaupt nur auf dem Wegeschwerer Anstrengung und langer Erfahrungmühsam genug erlangt werden? Und hängt esvon unserem Wünschen und Willen, und Trei-ben