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369sie über diese, nur eins ist ihnen noch ehrwür-diger und größer, der Wille Gottes, Wahr-heit, Gewissen und Recht. Gewiß verdient eshier unsere Aufmerksamkeit, daß sie, denen dochwohl nach ihren Grundsätzen und nach ihren Ab-ſichten, die Tyrannen ihres Vaterlandes, ſo wiedie damahligen Ungeheuer auf dem Throne desrömischen Reiches, und die ganze, alle VölkerVohlfarth und Freyheit vernichtende Verfassungdesselben, im höchsten Grade mißfallen mußten,dennoch allen Menſchen zurufen: Seyd Un-terthan der Obrigkeit um des Gewiſ-sens willen, denn sie ist von Gott,und Gottes Ordnung: fürchtet Gott,ehret den König. Sie wollten also, mit ihremHerrn, die menschliche Freyheit und Wohlfarth durchfreymüthiges Lehren und Bekennen der Wahr-heit; durch die sittliche Aufklärung und Besse-rung ihrer Brüder; durch ihr eignes glorreichesBeyſpiel und Vorbild in jeder Art der Weisheitund Tugend; aber nicht durch Unternehmungenbefördern, die in gleichem Grade lasterhaft undgefährlich sind; die sie, nach ihren Grundsätzen,nie vor Gott und ihrem Gewissen verantwortenkonnten; und deren sparsame und späte guteFrüchte, das mannichfaltigste dadurch verbreiteteElend niemahls aufwiegen werden. Und solltensie durch diese ihre Grundsätze, und dieses den-selbenAa