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348auf eigne Vortheile befördern; wenn wir auch iner Auswahl der Mittel zur Erreichung unsererguten Absichten, gewissenhaft und redlich verfahren; und selbst bey unsern besten Gesinnungenund Handlungen, weit von allem Stolze entfernt,in dem demüthigen Gefühle unserer mannichfalti-gen Fehler, nur nach größerer Vollkommenheitstreben. Diese Denkungsart wird uns allein vorjenem tiefen Elende bewahren, worinn so vieleMenschen unsrer Zeiten, unbekannt mit ihreneignen Herzen, und aufgeblasen vom vermessen-sten Wahne sich selbst und andere versenken.Sie allein wird uns ebenso fähig als willigmachen, an der Beförderung unsrer eignen undder allgemeinen Glückseligkeit mit Ernst und Ei-fer zu arbeiten. Erhöre uns dann um deinerund um der Liebe Jesu Christi willen, in dessenNahmen wir dich anrufen als unsern Vater 2c.Text. Sprüchw. XXIV. 21, 22.Mein Kind, fürchte den Herrn undden König, und menge dich nichunter die Aufrührischen. Dennihr Unfall wird plötzlich entstehen.Die Vorſchrift des Weiſen, Gott und denKönig, oder die Obrigkeit und Verfaſſung desStaates zu ehren, und der Rath sich nicht un-ter