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336vorstehenden verdienten Strafen für unsere nie-derträchtige Verrätherey an der Sache der Wahr-heit und Tugend, jede Freude des Lebens ver-bittert, und jedes Leiden erschwert? Nein, waswir auch durch unseren Wankelmuth und unsereVeränderlichkeit in Grundsätzen und Verhalten,immerhin erlangen mögen, Ehre und Ansehenunter einer gewissen Classe von Menschen, dasBeyfallklatschen des großen Haufens, oder Gü-ter und Schätze; Ruhe und Zufriedenheit werden sie uns nicht bringen, weil die nur das be-ſcheidene Theil des rechtſchaffnen und im Gutenstandhaften Mannes sind, den sein eignes Ge-wissen belohnt und erfreut; gegen die Mißbilli-gung unserer selbst, gegen die Vorwürfe unseresGewissens, gegen die Verachtung aller Guten,gegen das Mißfallen und die Strafe Gottes wer-den sie uns nicht schützen. Was auch der Lohnunserer Niederträchtigkeit und Verrätherey seynmag; die Welt, um deren Gunst und Beyfallwir buhlen, wird uns die verlorne Unschuld nichtwiedergeben, welche den Genuß jeder Freude al-lein heiter und froh macht, und eben so wenigden Beyfall eines unverletzten Gewissens, der unsauch im Sturme des Leidens erhebt, und mitKraft und Troſt und Freude durchdringt. Siewird uns vielmehr, wenn sie uns in ihrem schmach-vollen Dienste abgenutzt hat, verlassen und trost-loß von sich stoßen, und hohnlächelnd alle Quaa-len