334Welt zufügte, fühlte er sich in diesem seinemSinne groß und gut, und war und blieb auchunter allen Drangsalen und Leiden, zufriedenund und froh. Ohngeachtet die Religion JesuChristi schon zu seiner Zeit dem einen Theil derWelt ein Aergerniß, und dem andern eine Thor-heit war, so war und blieb sie ihm doch, wassie auch in sich ist, göttliche Kraft undgöttliche Weisheit. Er schämte sich der-selben so wenig, als des Spottes und der Be-folgungen, die er um ihretwillen erdulden muß-te. Und zu einer ähnlichen Denkungsart er-mahnt er auch alle andern Verehrer des Herrn.Schäme dich nicht des Zeugnisses JesuChristi, ruft er seinem geliebten Timotheus zu-Und den Christen, an welche er den Brief gerichtet hat,woraus unser Text genommen ist: Sehet auf Je-sum den Anfänger und Vollender desGlaubens. — Richtetauf die lässigen Hän-de und die müden Knie, und thut festeTritte, wandelt gerade und standhaft. — Je-sus Christus gestern und heute, undderselbe auch in Ewigkeit. Lasset euchnicht mit mancherley und fremden Leh-ren umtreiben. Es ist ein köstlichDing, daß das Herz feſt werde.Ja, es iſt ein köſtlich Ding, daß das Herzfest werde, denn davon hängt unsere Ruheund
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3 (1800)
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334
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