313greuliche Zeiten kommen. Denn eswerden Menschen seyn, die von sichselbst halten, geizige, ruhmräthige,hoffärtige, Lästerer, den Eltern unge-horsame, undankbare, ungeistlichestörrige, unversöhnliche, Schänder,unkeusche, wilde, ungütige, Verrä-ther, Freveler, Aufgeblasene, diemehr lieben Wohllust, denn Gott-Nicht weniger nachdenklich redet Petrus von dengefährlichen Verführern solcher Zeiten. Er nenntWol-jene, Brunnen ohne Wasser, undken vom Windwirbel umgetrieben.Er bezeichnet sie als Menschen, die stolze Vor-te reden, da nichts hinter ist, die an-dern Freyheit verheißen, da ſie ſelbſtKnechte des Verderbens sind. 2. Petr.II. 17—19. Wer von uns kann in diesen Schil-derungen — deren nähere oder entferntere Be-ziehungen zu untersuchen, hier der Ort nicht istdas traurige Bild unſeres Zeitalters verken-nen? Die Zukunft der besseren Zeiten, das Reichder Wahrheit und Glückſeligkeit unter den Men-schen, welche sie als noch weit entfernt darstel-len, können auch wir erst in dunkeler Ferne, füreine glücklichere Nachkommenschaft hoffen. DerAbfall von aller religiösen und bürgerlichen Ord.nung, die hartnäckigste Widerspenstigkeit gegenalle Gesetze und Verfassungen des Staats undder
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3 (1800)
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313
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