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310den Gesinnungen, zu einem gleich edlen undkruhmvollen Verhalten erwecken.Lasset mich euch denn nun, in dem Verfolgees gegenwärtigen Vortrages,die Feſtigkeit in einmahl ange-nommenen und lebendig erkann-ten guten Grundsätzen, als einMittel gegen den aufrührischen,umwälzungssüchtigen und zerstö-renden Geist unserer Zeitenzeigen. Und zu dem Ende mit euch1) sehen, worinn diese Tugend be-ſtehet, oder wie man geſinnet ſeyund handeln müsse, wenn dasHerz feſt ſeyn ſoll.2) Wie köstlich diese Festigkeitsey, oder wie sehr sie unsere Eh-re, unsere Zufriedenheit undSohlfarth, und das Glück un-ſores Vaterlandes befördere.Wir leben, kein Nachdenkender unter euch.wird es leugnen in sehr bedenklichen, in sehrgefährlichen Zeiten. Ueberall wankt die alteVerfassung und Ordnung. Ueberall zeigt sich deralle Schranken der bedachtsamen Vernunft durch-brechende Geist der Neuerungs= und Umwälzungs-sucht