260sen, je trauriger, je allgemeiner das Elend ist,welches ihr die Vernachläßigung, die vorsetzli-che Verletzung derselben, fast allenthalben in demgrößesten Maaße erzeugt hat; je trauriger, je all-gemeiner das Elend seyn wird, mit welchem derenfernere Vernachläßigung oder vorsätzliche Ueber-tretung auch uns und unsere Nachkommen bedro-het. Laßt uns dann heute den Entschluß fassen, sietreuer und standhafter als jemahls zu üben. Der An-blick so vieler, so schrecklicher Verheerungen imGefolge der Unsittlichkeit und des Lasters; dieVorſtellung von dem tiefſten Verfalle der Menschen und Staaten, da wo sie herrschen; diekummervolle Aussicht auf alle Gefahren, auf dieganze endlose Verwirrung und den unaus-sprechlichsten Jammer, womit uns eine dunkeleZukunft bedroht, wenn jene noch übermächtigerwerden, und in der allgemeinen Zerrüttung derStaaten, jede Art der menschlichen Ordnungund Wohlfarth zertrümmern, und die Nacht derRohheit und Barbarey über verheerte Länderzurückführen sollten; die lebendige Ueberzeuguns-daß es nur an uns, an unserem Willen undunserer Standhaftigkeit liegt, um Vaterlandund Menschheit und Welt und Nachwelt zu ret-ten; das alles soll unsern Bund, den wir heuteerrichten, befestigen, den großen edlen Bund,für das Wohl des Vaterlandes und der Mensch-heit, durch Gesinnungen und Thaten, durch un-ser
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3 (1800)
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260
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