252liebe einprägen, keine Arbeit, kein Geschäffte,dem sie noch nicht gewachsen sind, zu überneh-men, und alles, was sie übernommen haben,auch redlich und treu zu vollführen; die edleEhrbegierde, alle ihre Fähigkeiten und Kräfteimmer mehr und immer besser zu entwickeln, da-mit sie davon einen stets größeren und würdi-geren Gebrauch machen, und vornehmlich einstin einem bestimmten Berufe, durch Thätigkeit,Redlichkeit, und Treue, das Glück der Meuschenbefördern, und dadurch das Wohlgefallen Got-tes und den Dank des Vaterlandes verdienenkönnen. In dieser Rücksicht muß auch die Wahr-heit ihnen fühlbar und wichtig gemacht werden:daß es Gottes Wille, und alſo unſere Pflichtsey, mit solcher Redlichkeit und Treue zu ar-beiten, und unsere Kräfte dem Besten unsererBrüder zu widmen, und daß wir auf keinemanderen Wege die Gunst unseres Schöpfers,die Achtung und Liebe unserer Mitbürger ver-dienen, und selbst immer Zufriedenheit und Ru-he erlangen, als wenn wir einer des andernWohlfarth, durch die uns verliehenen Kräfte,in dem jeden von uns eignen und bestimmtenBerufe befördern.Was den Werth einer solchen Erziehung er-höhet, und alle jene Grundsätze der Weisheitund Tugend tief in den Herzen der Kinder be-festigt,46
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3 (1800)
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