Der Anblick aller Unordnungen und Verwir-rungen, des mannichfaltigen und tiefen Elen-des, welche am Ende dieſes Jahrhunderts ſoviele Völker bedecken; die Aussicht auf einedunkele Zukunft, welche sie und uns mit nochgrößeren Gefahren bedroht; sind allerdings trau-rig, und erfüllen alle Guten mit Kummer undSchmerz. Doch dürfen sie uns, wenn nicht al-les verloren seyn soll, weder Muth noch Zuver-sicht rauben. Noch sind der Rettungsmittel vie-le vorhanden. Es kommt nur darauf an, sieweise und standhaft zu brauchen. Es wird nurerfordert, daß sich alle Freunde der Tugend undMenschheit, alle Freunde der öffentlichen Ruheund Wohlfarth an dem Altare des Vaterlandessammlen, und sich zu dem großen Zwecke derWiederherstellung und Befestigung derselben,treu und redlich verbinden; daß sie dann mitbeharrlichem Eifer alle jene Pflichten vollbrin-gen, von deren genauen Erfüllung, das Glückder Völker, das Glück unseres ganzen Geschlech-tes abhängt. Und darf man das nicht getrostvon ihnen erwarten? Nicht mit Gewißheit jedeAnstrengung der Kräfte, zur Erreichung einesso wünschenswürdigen und erhabenen Zieles vonihnenD 2
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3 (1800)
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