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3 (1800)
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169lichen Reiches Gottes, nach der von ihm be-stimmten Ordnung, einer noch größeren Wirk-samkeit, einer würdigeren Anwendung meinerKräfte fähig und werth machen werde? Daßein pflichtmäßiges und edles Verhalten, dortennoch weit mehr als hier, der Weg zur näherenGemeinschaft mit Gott, zur vertrauteren Ver-bindung mit allen Weisen und Guten seyn wird?Ist es nicht dieser Glaube, der es macht, daßwir über dem Unsichtbaren das Sicht-bare vergessen? Daß wir trachten nachdem was droben ist, nach den Vorzügender Weisheit und Tugend, und nicht nachdem, was auf Erden ist, nicht nach denflüchtigen Gütern der Welt? Treibt er unsnicht an, nach dem vorgeſteckten Klei-node, nach dem Ziele unserer Bestimmung, zustreben, und alles, was uns daran hindernkönnte, gleichmüthig und kalt zu verlassen?Erhebt er nicht unsern Geist, im Bewustseystder Unsterblichkeit und eines besseren, edlerenGlückes. Triumphirend über alle Leiden derZeit, und über Tod und Grab und Verwesung?Das Christenthum erweckt und befördert fer-ner, die Sittlichkeit, durch den Glaubenan Jesum. Nicht Wahn, sondern auf deneinfachsten Gründen der Vernunft und Geschich-te beruhende Ueberzeugung ist es, nach welcherihn