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3 (1800)
Seite
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148ster des Unglaubens, bald als einen elendenSclaven des Aberglaubens voll verstellten Mit-leids beklagen, oder als einen verworfenen Knechtdes Trugs und der Herrſchſucht, nach ihrer Wei-fe, wüthend verfolgen. Ist es doch nun unddafür sey Gott gelobt! bald so weit gekom-men, daß jedermann unsere beiderseitigen Absich-ten kennt, wenigſtens mit leichter Mühe zu ent-decken vermag. Sie wollen niederreissen, undwir wieder aufbauen; sie zerstören, wir erhalten;sie mit ihrer Fackel verbrennen, wir, soviel mög-lich mit dem vorhandenem Lichte erleuchten!Du aber unser und unseres ganzen Geschlech-tes Schöpfer und Herr und Vater! Unaussprech-lich an Majestät und Herrlichkeit, unerschöpflichan Weisheit und Güte! Laß uns in dieser Dirund der Wahrheit gewidmeten Stunde, nichtvergebens nur deinen Geist, den Geist der Wahr-heit und Tugend flehen! Lehre du ſelbſt es unslebendig erkennen, daß die Religion von dirkommt, daß sie deine, und der höheren ewigenWeisheit ehrwürdige und beglückende Tochter ist!daß du sie uns darum vom Himmel auf die Erdeherabgesandt hast, damit sie alle in uns wohnen-de Fähigkeiten und Kräfte immer mehr und im-mer edler entwickeln, uns weise und tugendhaftmachen, und durch Weisheit und Tugend dieZufriedenheit unseres gegenwärtigen, die Glück-selig⸗