116ihr es nicht mit uns gestehen, daß sie in dieserRücksicht auf alle Weise eingeschränkt, und in ih-ren Wirkungen gehemmt werden müssen, wennnicht die Ruhe, die Sicherheit der Völker ver-nichtet, und jede Art menschlicher Glückse-ligkeit, im allgemeinen Aufruhre zertrümmert wer-den soll?Wahrlich harte Vorwürfe, welche man hier,auf Geschichte und Erfahrung sich stützend, dergrößeren Aufklärung und Freyheit macht! Schein-bar genug, um so manchen von einer Seite herGefahr befürchten zu lassen, von der er sich bis-her am sichersten glaubte! Und ihn mit Wider-willen und Haß gegen eine Sache zu erfüllen, inderen Beförderung und Ausbreitung er vorhinRuhm und Freude suchte und fand! Aber dochweder stark noch scheinbar genug, um uns zu über-reden, daß aus einer Quelle zugleich süßes undbitteres Waſſer ſtröme, oder daß aus einem Grun-de der Menſchen größere Wohlfarth, und tiefe-res Elend entspringe. Laßt uns sehen, ob wiruns nicht eine andere Anſicht der erzählten That-sachen eröffnen, und dadurch am Ende, die Ver-nunft, mit der Geſchichte und Erfahrung in eineglücklichere Uebereinstimmung bringen.Ich will es nicht einmahl weitläuftig erweisen,daß diejenigen, welche hier so fleißig alle Thor-heiten und Laster aufgeklärter und gebildeter Völ-ker
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3 (1800)
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