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3 (1800)
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114Bürgern verbreiteten, und allenthalben Verach-kung der Gesetze, Ausschweifung und Zügellosig-keit der Sitten, Verwirrung und Partheyen imStaate erweckten? Und würde es nicht weitfrüher gesunken, ein Raub roher Völker gewor-den seyn, wenn nicht glücklicherweise einige dieMacht des Staates, in der allgemeinen Zerrüt-tung, an sich gerissen, und dadurch, daß sie sichzu Herrſchern aufwarfen, wenigſtens die demGlücke des Volkes, so ſchädliche Freyheit unter-drückt hätten? Und doch vermochten ihre Be-mühungen den an dem langsam tödtenden Gifteder Aufklärung, der Bildung und Verfeinerung,dahin sterbenden Staat, nicht von dem Unter-gange zu retten! — Doch was predigt uns lau-ter, die dem Glücke der Länder und Völker dro-hende Gefahr der größeren Aufklärung und Frey-heit, als die Geschichte unserer Tage? Washat den Thron, die Regierung, das Glück selbstvon Frankreich geſtürtzt? Was alle Pfeiler derRuhe der Ordnung, der Wohlfarth der mensch-lichen Gesellschaft, hier umgerissen, dort wan-kend gemacht? Was die Religion der Väter,diese Quelle des Trostes und der Beruhigungwas die Altäre der Wahrheit und öffentlichenTreue zerstört und unter die Füße getreten?Wodurch sind die schönsten und blühendsten Län-der unseres Welttheils mit Aufruhr, mit Em-pö-