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112heit in hellerm Lichte erblicken, je richtiger undklarer sie selbst die menschliche Bestimmung undWürde, die Mittel zur Vermehrung und Befe-stigung der menschlichen Ruhe und Wohlfarth,die Rechte und Pflichten des Menschen erken-nen. Aber waget es dem Volke die Binde desWahns und der Vorurtheile von den Augen zunehmen; lehret es seine Bestimmung, seine mensch-liche Würde, und was noch schlimmer ist, seineRechte erkennen; unterrichtet es von den Mit-teln, wodurch es bisher, unwissend aber willig,seine Wohlfarth und seine Größe vermehrte; sowird es stolz auf den erlangten Vorzug, dasJoch seiner Gebieter abwerfen, und im Taumelseiner bisher ihm unbekannten und von ihm un-geahndeten Kräfte, selbst die heiligsten Bandeseiner eigenen Wohlfarth zerreissen, und durchEmpörung und Aufruhr, jede Spur des häus-lichen und öffentlichen Glückes vertilgen. Be-ſtätigt nicht die Geſchichte der blühendſten Völ-ker, und selbst die traurige, noch lauter warnen-de Erfahrung unserer Zeiten die Wahrheit allerdieſer Schlüſſe? Laſſen uns nicht jene und dieſedie verderblichsten Folgen, die allmählige Auflö-sung und Zerrüttung, und den endlichen Unter-gang, selbst der mächtigsten Staaten, von dergrößeren, von der allgemeineren Aufklärung undFreyheit befürchten? Wann sank Griechenlandvon seiner Höhe herab, und wurde eine Beutedes