104und Glückseligkeit der Menschen selbst, die Ru-he und Sicherheit der Staaten nicht auf. Bes-ser ein rohes und ein ruhiges, als ein gebilde-tes und unruhiges; besser ein, ſeine Beſtimmungsowohl als seine Rechte verkennendes, aber wil-liges und folgsames, als ein über dieselben auf-geklärtes, und beyde durch seine Ausschweifun-gen und Zügelloſigkeit vernichtendes, ſeine Wohl-farth mit ſeinem Daſeyn ſelbſt zerſtörendes, Volk.Wir verlangen nicht, daß das Licht der Wiſſen-schaften verlösche, und das menschliche Geschlechtso viele Vorzüge und Vortheile, die es ihm al-lein verdankt, von nun an entbehre. Wie könn-ten wir das, ohne Barbarey und Rohheit zuwünschen, oder selbst Barbaren zu seyn? Aberwir wünschen, daß es sparsamer leuchte, daß esmit jenen Wohlthaten und Segnungen nur we-nige, die sie desto dankbarer und froher benutzenwerden, aber des verderblichen Mißbrauches we-gen, doch ja nicht alle, auch nicht die meistenbeglückeSo urtheilt und spricht in unsern Tagen derhöheren Aufklärung und Bildung, nicht seltender wohlwollende, gutmüthige, aber die Sacheeinseitig und nach dem äußeren Scheine betrach-tende Freund seines Geschlechtes, wenn er sounaussprechlich große Verwirrung und das man-nichfaltigste Elend im Gefolge der größeren Auf-klä-
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