78So vernichteten sie so manchen feurigen Wunsch,ſo manche edle Hoffnung des Weiſen und Guten,auf die immer zunehmende Bildung und Voll-kommenheit, auf die immer größere Freyheit, denimmer blühenderen Wohlstand seines Volkes, undſeines ganzen Geſchlechts.Und sagt uns wohl die Erfahrung in unserenZeiten etwas anders als die Geschichte vergange-ner? Wann haben Wissenschaften und Künstemehr geblühet? Wann ist größere Sorgfalt aufdie beste Einrichtung der Staaten und auf dieweisesten und gerechtesten Gesetze gewendet wor-den? Wann sind die Völker im allgemeinen derFreyheit fähiger und würdiger gewesen? Wannhaben Betriebsamkeit, Schiffarth und Handlungallenthalben mehr Aufmunterung und Unterstüt-zung, und selbst in der Anerkennung ihres Wer-thes, mehr Beyfall und Ehre gefunden? Wannwaren jemahls so viele und so furchtbare Heerezur Vertheidigung und zum Angriffe bereit?Zann hielt je vorher ein Schwerdt das andereso lange in der Scheide? Wann war die innereund äußere Ruhe der Länder und Völker mehrgesichert? Wann sind also Länder und Völkerauf einem höheren Gipfel des Glücks und derGröße gewesen, als in dem so merkwürdigen schei-denden Jahrhunderte, welches so oft schon derGegenstand unserer Betrachtungen, unseres Ruhmsund
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3 (1800)
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