Es ist indessen nicht der menschenfreundlicheWeise nicht der Staatsmann und Regent allein,der mit Besorgniß am Rande dieses und deskommenden Jahrhunderts, und bey dem An-blicke der mannichfaltigsten Vorzüge und Nach-theile von jenem, die anziehende Frage aufwirft,was will das alles werden? WelcheFrüchte wird die dunkele Zukunft, von der Ge-genwart ernten? Auch dem christlichen Re-ligionslehrer ist sie demnächst, wichtig,unaussprechlich wichtig diese Frage. Auch ersteht, erstaunt zum Theile und verwirrt, bey sovielen ausserordentlichen Ereignissen des schei-denden, großen und thatenvollen Jahrhunderts,und fragt: Was soll das alles werden?— Zwar sind es nicht Bangigkeit und Furcht,die ihn zu dieſer Frage bewegen. Er iſt ja, in-niger und fester noch als irgend ein anderervon der weisesten Regierung des weisesten Herrnund Vaters überzeugt. Unter seiner Aufsichtund Leitung die alles übersieht und alles umfaßt-muß und wird auch alles, — das weiß er ge-wiß — die höhere Bildung und Vollkommenheitder vernünftigen Geschöpfe befördern und ver-mehren, so unerklärlich und dunkel ihm auchoft, und mehrentheils in dieser Rücksicht, derdie Zeit und die Ewigkeit umfassende Plan, desUnendlichen, des Ewigen seyn mag. Ach! undmitL 4
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3 (1800)
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